Suchtbetroffene und bettelnde Personen
16. September 2025 – Unser öffentlicher Raum – meine Lieblingsort Emmen – wird von immer mehr Personen, intensiver, länger und individueller genutzt. Um Sicherheit und sorgenfreie Begegnungsfreiheit überall und zu jeder Zeit zu gewährleisten, müssen geeignete Voraussetzungen gegeben sein.
Unser öffentlicher Raum – meine Lieblingsort Emmen – wird von immer mehr Personen, intensiver, länger und individueller genutzt. Um Sicherheit und sorgenfreie Begegnungsfreiheit überall und zu jeder Zeit zu gewährleisten, müssen geeignete Voraussetzungen gegeben sein.
Suchtbetroffene, randständige und bettelnde Mitmenschen, auch in der Obdachlosigkeit lebend, im öffentlichen Raum zu begegnen, kann ungute Gefühle und Beklommenheit auslösen. Vor allem für Kinder, Frauen und unsere Seniorinnen und Senioren können solche Begegnungen problematisch und beängstigend sein. Es darf nicht vorkommen, dass Kinder schlussendlich sich nicht mehr trauen, zum Beispiel Freund:innen zu treffen, selbstständig ins Training zu fahren und sich überhaupt frei zu begegnen.
Geeignete Massnahmen gegen negative Auswirkungen von Begegnungen mit randständigen Mitmenschen ist der Einsatz der SIP und auch des sogenannten Community Policing. Das Konzept der bürgernahen Polizeiarbeit besteht in der Stadt Luzern bereits und die Erfahrungen sind durchwegs positiv.
Community Policing umfasst nebst Kontakten zu Behörden, Bevölkerung, Gewerbe, Schulen und Vereinen auch Kontroll- und Überwachungstätigkeiten oder die Brennpunktbewirtschaftung. Analog der Polizei kann die Community Policing wirksam z.B. Wegweisungen aussprechen.
Die Fraktion die Mitte bedankt sich beim Gemeinderat für die Bemühungen, unser öffentlicher Raum sicher zu gestalten, damit freie Begegnungen immerzu und jederzeit möglich sind. Wir begrüssen es, wenn sich der Gemeinderat für den Ausbau der Community Policing einsetzt und das Modell weiter intensiv verfolgt und schlussendlich in der Gemeinde einführt und etabliert.
Und denken wir bitte daran, am Rand lebende Mitmenschen unter uns, haben trotz allem ein Recht auf Toleranz und Respekt. Wir kennen ihre Lebensgeschichten nicht und haben nicht das Recht zu urteilen.